100 Gründe für einen Kleingarten

1. Ich kann mein eigenes Obst und Gemüse anbauen - in echter Bioqualität.

2. Ein Garten ist ein idealer Rückzugsort vom Alltagsstress.

3. Hier können die Jahreszeiten intensiv erlebt werden.

4. Du kennst keine Josta-Beeren? Und im Supermarkt gibt es die auch nicht? Wie wäre es, einfach selber welche anzubauen?

5. Mit einem Schmetterlingsflieder lockt man schnell Tagpfauenaugen, kleinen Fuchs, Zitronenfalter und Bläulinge in sein kleines Paradies.

6. Hier kann man den Kindern die Natur nahe bringen, auch den Respekt vor allen Kreaturen.

7. Ich kann Weinbergschnecken beobachten und mich fragen, ob wirklich immer alles im Leben schnell gehen muss.

8. Vögel im Winter kann man auch im Kleingarten prima füttern - warum nicht ein Vogelhäuschen aufstellen?

9. Ich habe endliche eine Möglichkeit gefunden, alte "Klamotten" aufzutragen (ich habe etwa 57 Gartenhemden...)

10. Hier spielen Statussymbole keine Rolle.

11. Im Garten kann ich kreative Ideen verwirklichen - die Vielfalt in unserer Anlage macht das deutlich.

12. Ein funktionierendes Vereinsleben ist schön - schau mal in unser Rubrik "Der Verein - Vereinsleben."

13. Und nicht zu vergessen die köstlichen Marmeladen, die man aus seinen eigenen Früchten herstellen kann - manchmal führt das auch zu ganz neuen Kreationen.

14. Ich kann den Kreislauf des Lebens nachempfinden.

15. Vielleicht möchte dein Kind einen Regenwurm auf die Hand nehmen?

16. Ein Schnack übern Gartenzaun vesorgt einen mit den neusten News.

17. Du suchst ein schönes Hobby, das du mit deiner Partnerin oder deinem Partner zusammen ausüben kannst?

18. Hier kann jeder einen kleinen individuellen Beitrag dazu leisten, die Welt ein winziges Stück besser zu machen.

19. Erdbeerkuchen mit eigenen Erdbeeren ist einfach unvergleichlich.

20. Ich kann mich engagieren.

21. Im Garten bin ich mir selbst ganz nah.

22. Die Welt kann ich einfach draußen aussperren.

23. Ich kann mein Handy zu Hause lassen und bin für niemanden erreichbar - es sei denn, er kommt einfach vorbei. Vielleicht bekommt er dann sogar eine Tasse Kaffee.

24. Warum nicht Bienen halten - und somit sogar zum Erhalt der Menschheit beitragen?

25. Direkte Naturbeobachtungen sind jedes Mal wieder spannend.

26. Das Aufgehen einer Nachtkerzenblüte, abends, wenn ich Feierabend habe und direkt daneben stehe.

27. Dieses Fleckchen Erde ist meins.

28. Auch jemand, der sonst keinen eigenen Garten hat, kann hier einen bekommen.

29. Es ist ein äußerst günstiges Hobby, das kaum Geld kostet.

30. Ich kann wie ein Erdferkel in meinem Beet sitzen, in der Erde buddeln und alles um mich herum vergessen.

31. Die ersten zarten Schneeglöckchen- und Krokusspitzen machen fröhlich.

32. Sogar den Pizzaservice kann man sich bestellen - man sollte aber etwas Hilfestellung mit der Lieferadresse geben.

33. Wie wäre es mit einer Nacht im Zelt im eigenen Garten, und nachts kann man die Sterne beobachten?

34. Eine gute Idee ist auch ein Totholzhaufen - z.B. um eine Igelfamilie anzusiedeln.

35. Du möchtest dein Feierabendbier im Grünen trinken? Oder lieber ein Gläschen Rotwein mit Käse genießen?

36. Garten ist Leben. Das Wunder des Lebens wird hier auch im Kleinen deutlich.

37. Eine schöne Möglichkeit ist auch ein eigenes Beet für die Kinder - hier können sie selber z.B. Möhren anbauen.

38. Die Erschöpfung nach körperlicher Gartenarbeit fühlt sich einfach gut an.

39. Gegenseitige Hilfe wird hier großgeschrieben - da mäht man auch schon mal für seinen Nachbarn, der vielleicht im Krankenhaus liegt, den Rasen.

40. Manchmal ist die Ernte von Gemüse, das man gar nicht selber angebaut hat, besonders groß - nämlich dann, wenn der Nachbar zu viele Zucchinis oder rote Bete hat.

41. Durch gute Ideen könnte ich das Vereinsleben bereichern.

42. Ein eigener Garten ist eine gute Möglichkeit, sich draußen zu bewegen - und immer nur spazieren gehen ist vielleicht langweilig.

43. Man bekommt wunderbar den Kopf frei.

44. Eine spontane Einladung zum Kaffee in den Nachbargarten fördert das Miteinander.

45. Wissen deine Kinder, wie z.B. Rhabarber wächst? Oder Rosenkohl?

46. Warum nicht ungewöhnliche Sorten anbauen, z.B. Süßkartoffeln?

47. Eine schöne Möglichkeit, um ganz alte traditionelle Gemüsesorten wieder anzubauen.

48. Du kannst im Winter, wenn sonst nichts blüht, deine Christrose oder deinen Winterjasmin bewundern (vorausgesetzt, du hast welchen gepflanzt).

49. Es gibt wunderbare Pflanzen-Tausch-Möglichkeiten mit den anderen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden.

50. In dem Buch "Dieser Mensch war ich", in dem Sterbende auf ihr Leben zurückblicken, kommt zweimal ein Schrebergarten vor - beide Male als Beispiel für das gefundene Glück. Das sollte uns zu denken geben.

51. Freunde können zum Grillen eingeladen werden.

52. Eine bessere Alternative zum Fernsehglotzen ist das Gärtnern allemal.

 

53. Der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu unterschätzen - Bewegung an der frischen Luft, gesundes Obst und Gemüse und dazu noch das innere Wohlbefinden.....

54. Geduldig auf der Gartenbank sitzen und nur hören, riechen, sehen und fühlen....

55. Falls man zu viele Äpfel hat, kann man diese auch prima zum Mosten bringen - und bekommt wunderbaren Saft.

56. Wie wäre es z.B. mit einer Kräuterspirale?

57. Barfuss über die (vielleicht sogar noch taunasse) Wiese laufen ist einfach unvergleichlich.

58. Unsere Gärten haben Lauben - und damit eine Menge Annehmlichkeiten.

59. Wasser und Strom sorgen für ein wenig Luxus..... ein gekühltes Getränk z.B. ist schon recht schön.

60. Ich kann einen eigenen Baum pflanzen.

61. Ich kann wertvollen Insekten ein Zuhause bieten, z.B. mit einem Insektenhotel.

62. Hast du schon einmal selber Zucchini angebaut? Manchmal hat man riesige Mengen, da ist es gut, wenn man a) Rezepte austauschen kann und b) dankbare Abnehmer findet.

63. Ein Garten hält jung. Das beweist das hohe Alter von einigen Kleingärtnern.

64. Das Vereinshaus kann auch für Geburtstagsfeiern etc. angemietet werden.

65. Neben dem Essen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Verwendung von Gartenprodukten: z.B. für Dekorationen oder für Salben und Tinkturen.

66. Einfach die Seele baumeln lassen.

67. Eßbare Blüten wie von der Kapuzinerkresse bereichern jedes Festmal. Und hier bin ich sicher, dass sie ungespritzt sind.

68. Speziell für die Männer: auch technische Geräte wie Häcksler oder Heckenscheren können zum Einsatz kommen.

69. Ein Mittagsschläfchen auf der Liege weckt neue Kraftreserven.

70. Hier kann man "Ab ins Beet" live erleben.

71. Fachsimpeln unter Gartenkollegen hat auch seinen Reiz.

72. Das Austauschen von Gartenerzeugnissen ist immer ein "großes Hallo" - z.B. "tausche Fliederstrauß gegen Salatkopf".

73. Hier kann jeder seine eigenen Erfahrungen machen und dann beurteilen, ob Wladimir Kaminer in seinem Buch "Mein Leben im Schrebergarten" Recht hat.

74. Es soll tatsächlich Menschen geben, die gar nicht wissen, wohin mit der überschüssigen Energie - dafür gibt es im Garten unzählige Möglichkeiten.

75. Wie wäre es mit dem Anbau von Ringelblumen und dem Herstellen von Salbe?

76. Für junge Familien ergeben sich hier ungeahnte Möglichkeiten.

77. Der erste Schnittlauch im Jahr auf ein Quarkbrot gestreut.

78. Ich kann Gartenfreunde finden.

79. Möglicherweise entwickelt man ein neues Verhältnis zum Wildkraut: Hast du schon mal einen Giersch-Pfannekuchen probiert?

80. Auch für die Schönheit sind Möglichkeiten denkbar: z.B. mit einer GURKENmaske ;-)

81. Ein Nistkasten bringt ebenfalls viel Freude. Und wenn die Meisen ihren Nachwuchs versorgen, ist das immer ein sehenswertes Schauspiel.

82. A propos Tiere: ein Gartenfreund hat sogar eine Schildkröte im Teich.

83. Wenn man zu einer Landes- oder Bundesgartenschau fährt, sieht man alles mit ganz anderen Augen als früher.

84. Als Vereinsmitglied bekommt man die Zeitung "Gartenfreund."

85. Es gibt Obst und Gemüse, das immer etwas wird, dessen Anbau kinderleicht ist: Zucchini, Bohnen, Himbeeren... da sind schnelle Erfolgserlebnisse garantiert.

86. Man kann aber auch anspruchsvolle Gewächse ziehen, die "betüddelt" werden müssen.

87. Im Winter kann man prima mit Gartenfreundinnen und Gartenfreunden zusammen eine Glühwein trinken.

88. Sogar in der Zeit, in der im Garten selbst kaum etwas zu tun ist, kann man wieder für die neue Saison planen und schon mal überlegen, was man alles anbauen möchte.

89. Manchmal gibt es auch "Gasttiere" - z.B. Nachbars Kater, der sich stundenlang schnurrend in der Sonne räkelt und auch schon mal auf das Hüttendach springt.

90. Hier wird ein Mehr-Generationen-Projekt bereits auch praktisch gelebt.

91. Für Vereinsmitglieder bietet der Landesverband kostenlos Schulungen an - das Gelände ist wirklich schön, Verpflegung und Unterkunft sind inklusive und man wird nicht dümmer.

92. Hier vergisst man die Zeit.

93. Erstaunliche Naturbeobachtungen stehen hier auf der Tagesordnung - z.B., wie eine ganz einfache normale Karde zur Insektentränke wird.

94. Man kann sich vor unliebsamen Besuch verstecken.

95. Die Sicht vom "Renterblick" (ganz oben in unserer Anlage) über die ganze Stadt ist unvergleichlich.

96. Der Duft von Flieder.

97. Die bunten Farben - gelber Sonnenhut, rosa Phlox, lila Fette Henne, orange Lilien, rote Rosen, blauer Rittersporn, weißer Schneeball, grüner Frauenmantel....

98. Am 4. Dezember eigene Barbarazweige schneiden.

99. Obwohl wir selber diese Liste noch ewig fortsetzten könnten, haben wir bewusst etwas Platz gelassen, damit du selber den 100. Grund für dich ganz persönlich herausfinden kannst :-)

100. ...

 

Zum Schluss noch eine Frage: WANN PACHTEST DU EINEN KLEINGARTEN?